Sie oder Er trifft B.
verliebt sich
liebt liebt liebt
wird glücklich & bleibt es
für einige Zeit
Hätte Er oder Sie A. getroffen
hätte Er oder Sie sich heftiger verliebt
tiefer geliebt geliebt geliebt
wäre noch glücklicher geworden &
wäre es für längere Zeit geblieben
Sie oder Er
ahnt nichts davon
& ist
zufrieden genug
in dieser
A-
hnungs-
losigkeit
An wievielen Türen es doch
gehangen hatte. Türen zu kleinen
kahlen Zimmern. Zimmern voll
von Papier; von Stiften & Gänsekielen;
Eine einsame Schreibmaschine. Voll von
Staub.
Die Zimmer meiner toten Helden.
Die jünger starben als ich heute bin.
Sie hatten keine Wahl. Die
Selbstzerstörung wählte sie, erwählte sie. Um ihnen den Ausweg
zu weisen …. den letzten, den
einzigen Ausweg aus dem,
was ihnen zugeteilt worden war ….
Manchmal versuche ich sie zu
träumen: die Geschichten, die
Poe nicht mehr schreiben konnte;
die Gedichte, die Dylan Thomas
mit ins Grab nahm; die Romane, die
Malcolm Lowry ermordet hat ….
Die Liste führt ins Unendliche.
In die Unendlichkeit des
Menschseins, das die Besten
oftmals nicht ertragen können.
Ich erwache.
Wieder ist mir ein Traum
nicht gelungen.
Ich erwache.
Wahrscheinlich wird mir auch das Leben
nicht gelingen.
Und die Nüchternen erwachen morgens
nüchtern. Und sie hören, was ich sage –
wenn ich etwas sage. Und sie lesen, was
ich schreibe – wenn ich etwas schreibe.
Und sie legen meine Worte auf die
Goldwaage ihrer Nüchternheit. Und
sie wiegen nach. Nüchtern. Und die Maßeinheit
heißt Verletzung. Und die Verletzung wiegt
schwer. Obwohl meine Worte nicht
Gold sind. Meine Worte sind nur Blei.
Morgens.
Eine Nacht voller Cocktails liegt
hinter mir. Meine Munition. Ich bin
geladen. Mein Hirn ein Magazin von Dum-Dum-Geschossen. Ich schieße
um mich, wild & rücksichtslos;
manchmal auch sentimental.
Pardon wird nicht gegeben.
Unsichtbares Blut läuft aus offenen
Wunden. Aus den Wunden der
Nüchternen, die gerade erwacht
sind; und die als erstes ihre
Goldwaage polieren.
Sie sollten sie in Zahlung geben,
diese Goldwaage. Sie bedeutet nur
Schmerz. Vielleicht
bekommen sie dafür eine
schusssichere Weste. Ich wünsche
sie ihnen.
Und manchen von ihnen würde ich
sie sogar gerne
schenken.
Warum habe ich faible für
abgefahrene Menschen?
Weil sie unterwegs sind.
Abgefahren ohne ADAC-
Mitgliedschaft. Ohne Mit-
gliedschaft irgendwo.
Sie haben Pannen, und
niemand schleppt sie
umsonst ab. Alle Unfälle
müssen sie teuer bezahlen.
Selbst.
Ihr Leben : ein Risiko, das
sie selber tragen müssen.
Ihr Ziel : kennen sie nicht;
aber vielleicht kommen sie
an, wo die Versicherten
niemals ankommen
werden.
Er lag bäuchlings auf dem Teppichboden,
trug nur Boxershorts. Bunt gestreift; ein
wenig lächerlich. Ich musste ihn nicht berühren.
Er lag so still. So still. Als würde er auf etwas warten.
Ich wußte, ohne erst die Kälte ertasten zu müssen,
dass er tot war. Ich sah die Leichenflecken.
Er lag so still. So still. Die letzte Stille.
Seine Eltern hatten am Hotelempfang
angerufen; hatten versucht, ihn telefonisch
zu erreichen & sich Sorgen gemacht.
Eine Auszubildende war nach
oben geschickt worden, um das Zimmer zu
checken. Mit blutarmem Gesicht war
sie zurückgekehrt. Die erste Menschenleiche
ihres Lebens.
Er war 24 Jahre alt geworden.
Mehr Leben wurde ihm nicht zugeteilt.
Ende. Stillstand des Herzens.
Ein Kripobeamter rief die Eltern an;
ich belauschte das Gespräch. Was für
ein Scheissjob, dachte ich.
Ich fühlte mich alt &
überlebend ….. Ausgerechnet ich
war noch da; ich, der ich meine
Gesundheit mit Füßen trat.
Gerechtigkeit? Für die Natur ein
Witz, über den sie herzhaft lacht.
Die Auszubildende weinte.
Manchmal höre ich noch heute
den dumpfen Aufprall seines Körpers,
den ich nicht gehört hatte; den
vielleicht niemand gehört hatte.
In der Stille. So still. So still.
Gedämpft durch den Teppichboden.
Sie sagten, er sei schon tot gewesen,
bevor er aufschlug. Ein Herzfehler.
Immerhin: so möchte auch ich
sterben. Es wird mir
nicht gelingen;
befürchte ich.
Obgleich mein Herz fehlt
so oft.
Aber eines werde ich, sterbend,
mit ihm gemeinsam haben:
Ich habe meine Strategien, um
mit der Scheisse in mir
fertigzuwerden;
Verletzungen zu betäuben.
Diese Strategien verletzen Dich,
reißen Deine alten Wunden auf, für
deren Bewältigung Du Deine
Strategien hast, die mich
verletzen.
Ein mieser Teufelskreis,
in der Tat.
Es tut mir leid.
Wir können es
nicht ändern.
Wahr-
scheinlich.
Manchmal ist mir einfach danach Alle zu verarschen …. Dann
setze ich eine kleine Plastikspinne
in das Netz einer echten &
warte auf deren
Gesichtsausdruck.
Eine Bar in ungemütlichem Licht.
Nach dem 8. oder 9. Vodka-Martini auf
nüchternen Magen war ich in
Erfinderlaune. Ich sagte zu meiner
Bekannten:
„Siehst du den alten Typen da drüben,
im Holzfällerhemd? Das ist ein
berühmter Schriftsteller; ein berühmter schwuler Schriftsteller, kenne ich ausm
Fernsehen.“
Sie nippte an ihrem Rotwein, schaute
kurz hinüber.
Ich sagte:
„Und weißt du was; ich glaube, ich
werde zu ihm rübergehen & ihm an-
bieten, seinen Schwanz zu lutschen.
Vielleicht besorgt er mir dann einen
Verleger.“
Ich hatte ein Lächeln erwartet; aber
mich traf nur der kalte Blick der
Humorlosigkeit.
„Das würdest du tun?“ sagte sie. „Du
würdest dich prostituieren?“
Ich war nicht in der Stimmung,
einzulenken. „Na klar, tief in mir
drin bin ich eine Nutte. Ein Stricher.
Wußtest du das nicht? Und ich bin
nicht mal schwul. Aber was solls; man
muss Prioritäten setzen.“
Offensichtlich konnte ich Rotwein
in Essig verwandeln.
Da wurde mir klar, dass wir uns nicht
kannten. Vielleicht niemals ein
Wort des andern richtig verstanden
hatten.
Wenn ich einen Brief abzuschicken habe,
gehe ich nachts zum Briefkasten; ich
will nicht gesehen, nicht angesprochen
werden von Nachbarn. Ich will meine
Ruhe, Ruhe. Ruhe!
Für andere nur schemenhaft
existieren…..
Anonymität
Versteckspiel
Untergang in der Masse
Unkenntlichkeit
Schweigen. –
Das ist es, was ich brauche.
Nichts sonst.
Ehrgeiz?
Ich verstehe das Wort nicht.
Ehre …. Geiz ….
Verschwindet!
Schon in der Grundschule
schwieg ich oft, wenn die
Lehrer mich etwas fragten –
vor allem wenn ich die Antwort
wußte.
Ich schwieg nicht aus
Schüchternheit. Ich
sah keinen Sinn im Antworten.
Der Pubertätstraum der
Prominenz verschwand mit
der Pubertät.
Ich wollte nur dasitzen &
vor & für mich hinkritzeln
& -tippen. Keine
einzige Seite aus meinen
Papierbergen hätte ich jemals
in einen Briefkasten gesteckt.
(Wenig Resonanz von wenigen
Menschen war gut & genug.)
Man kennt sich nicht.
Man versteht sich nicht.
Ich trank noch einen
Martini.
„Übrigens, die Frau, die sich
dahinten unterhält, ist eine berühmte
Schriftstellerin. Ich werde ihr
anbieten, sie zu ficken. Dann kann
ich vielleicht zwischen 2
Verlagen wählen…..“
Ungemütliches Licht.
Eine Bekannte.
Eine entfernte Bekannte.
Eine Bekannte, die sich
entfernte.
Ich finde sie schön, deine
hohe Stirn
Noch schöner finde ich sie
im Glanz des Angstschweißes,
glitzernd & reflektierend.
Ich verstehe ihn,
den Schweiß der Angst;
Angst vor dem Leben,
Angst vor dem Ende &
dem Nichts.
Ich lecke ihn ab, bevor ich
ihn mit Tequila
hinwegspüle.
Bei einer 5beinigen Spinne frage ich mich immer,
was ihr unterwegs passiert sein mag. Das Leben ist hart.
Mit Verlusten ist zu rechnen. Hungrige Katzen
lauern überall. Wie ängstliche Menschen.
Wehe, man verlässt sein Netz. Aber
nicht mal dort ist man sicher.
Die Spinne geht auf 5 Beinen, und ich
bemerke ihr Hinken nicht. Sie ist schnell,
noch immer. Vielleicht haben wir etwas
gemeinsam. Vielleicht nur das Erschrecken der
anderen, vielleicht die Hässlichkeit in den
Augen der Betrachter – denn auch ich
erschrecke, wie bei dem Blick in den Spiegel.
Ich stehe bereit –
mit dem Schuh; oder mit der Flasche,
um uns zu erlösen ….
sie von ihrem reduzierten Dasein,
mich vom Schrecken & der grundlos-abgründigen
Angst.
Aber vielleicht
werde ich es mir noch
anders überlegen.
Der Nachtfalter wollte zum Mond fliegen.
Der Mond spiegelte sich in einer Pfütze.
Der Nachtfalter ertrank.
Mond & Pfütze waren schuldlos.
Und auch der Nachtfalter
konnte nichts dafür.
Ich bin nicht der Märchenprinz
aus dem Reich der Wattebausch-Poesie.
Ich wasche nicht meine Gedanken
in Unschuld (oder wie immer die Lauge
heißen mag).
Ich bürste nicht die Erde von den Worten,
die ich benutze oder mißbrauche;
egal, wo ich sie ausgegraben habe.
Sie brauchen nicht sauber zu sein,
solange sie klar sind.
Klarer
als mein Verstand
nach 13 klaren Schnäpsen
Klarer
als die rosarote Brille
der Mißverständnisse
Gerümpel liegt auf dem Weg –
sperrig & unnütz, manchmal schön,
angesammelt in den Zeiten des
wachsenden Bewußtseins,
Zeiten des Erkennens, was
am Ende des Weges wartet …..
Der Blick auf dieses Ende
soll verstellt werden.
Die Gedanken sollen sich ver-
fangen in Nichtigkeiten, in
Tand, in Blendwerk.
Den meisten Menschen gelingt
es meistens. Manchen Menschen
gelingt es manchmal. Wenigen
Menschen gelingt es nie.
Manchmal bin ich versucht,
das Gerümpel mit reinem Alkohol
zu übergießen & meine glühende
Zigarre daran zu halten …..
Aber wozu? Was
würde es ändern?
In der Summe:
Nichts.
Jedem seine Blindheit!
Vielleicht saufe ich mich blind
mit reinem Alkohol – &
zur Sicherheit staple ich die
leeren Flaschen auf den
Weg, denn
„Darüber darfst du auf keinen Fall schreiben“, sagte sie.
„Natürlich nicht, was denkst du denn…“, sagte ich.
Natürlich schrieb ich darüber.
Ich muss über alles schreiben, was mir
den Kopf wegpustet. Und mich
als Leiche zurücklässt.
Aber ich legte es in die Schublade.
Dort liegt es, das Damoklesschwert,
das über den Köpfen der anderen
kreist. Wie das Rotorblatt
eines Hubschraubers.
Wer zwischen den Zeilen liest
liest Leere
Wer zwischen den Zeilen schreibt
schreibt nichts
Vielleicht liegt dort die
Wahrheit
Aber die Wahrheit braucht
das Geländer der Worte
um nicht in das abgründige
Nichts zu stürzen &
sich selbst zu
verschlingen
Das höre ich immer wieder: „Ja, bist du denn wahnsinnig geworden?“
Natürlich bin ich das. Bei meiner
Geburt. Ich wurde in den
Wahnsinn hinausgepresst.
Schrie ihn an & atmete ihn ein;
Sauerstoff für das kleine Gehirn.
Keine Ahnung, was die anderen
einatmeten …. Normen wahrscheinlich
… & Langeweile.
Ich habe nichts gegen den Wahnsinn,
meinen Wahnsinn. Ich kann mich
alleine niemals langweilen. In einem
leeren Zimmer mit kahlen Wänden
langweile ich mich nicht. In
finsterer Einzelhaft langweile ich
mich nicht. Nur
Menschen können mich langweilen.
Diejenigen, die vermutlich anders
gepresst wurden, in etwas
anderes hinausgepresst wurden &
sich auch später noch gerne
pressen lassen, dann allerdings hinein … Geht weg! Laßt mich
in Ruhe mit Euren Interessen;
sie langweilen mich! Bleibt drinnen! Ja, ich bin wahnsinnig geworden.
Ich bin eine Fehlpressung.
Ich habe Glück gehabt.
Sie suchte sich durch die Kamera
Suchte sich in unzähligen Fotos
ihrer Oberfläche
Suchte das klare Bewusstsein ihrer
Existenz
das ihr in der unabgebildeten
Wirklichkeit
längst abhanden gekommen war
Die Vermisstenanzeige spare ich mir;
die Suchtrupps sollen zuhause bleiben &
es sich gemütlich machen;
es gibt keine Spürhunde für das, was
mir längst nicht mehr fehlt.
Abgesoffen in einem umgekippten Tümpel;
versunken in Moor oder Treibsand;
verbuddelt in gefrorener Erde.
Entlaufen, entführt, verirrt? Egal.
Eine Suche, die nicht begonnen wird,
kann nicht eingestellt werden.
Das gefällt mir. Glück, Liebe, Erfolg, Ruhm….
Ich bin zufrieden.
Friede meiner Asche.
In allem kann ich sehen, was
eigentlich nicht da ist. Das Gesicht
in der Maserung; die Tiere am
Abendhimmel; die Augen im
Schaum.
In der Wasserflasche könnte Gin
sein. Also macht mich ihr Anblick
zufrieden.
Die Vermisstenanzeige spare ich mir.
Nichts wird eingestellt.
Nichts wird aufgegeben.
Der gefrorene Schrei an Deinem
Fenster – er stammt von mir.
Eine Eisblume des Erschreckens.
Ich stand im Schnee & blickte ins
Innere …..
Ich sah Dich von der Decke hängen;
an dem Nietengürtel, den ich Dir
geschenkt hatte.
Dein Gesicht war so dunkel; &
Du strecktest mir die Zunge raus.
Es war so kalt. So kalt.
Mein Schrei gefror. Du
konntest ihn nicht mehr sehen.
Ich verwischte meine Spuren im
Schnee &
ließ Dich hängen.
Ihm fehlten die Unterschenkel.
Er saß auf einem kleinen Kissen
vor dem Schaufenster mit
Geschenkartikeln. Die Sonne schien.
Ich las nicht, was auf der Pappe stand, die
er sich vor die Brust hielt. Ich
ging vorüber. Nur wenige Münzen
lagen in der Schachtel, die er
neben sich hatte. Ich ging weiter. Weiter.
Grübelte, wie er dort hingekommen sein mochte.
Es gab nur ihn, das Kissen, das Schild &
die Schachtel. Kein Fortbewegungsmittel.
Ich ging weiter.
Plötzlich, sehr plötzlich taten mir die
Füße weh. Meine Waden schmerzten.
Wie ein inneres Brennen, das von
unten her bis zu den Knien loderte.
Ich ging weiter.
Schwerer & schwerer wurden die
Schritte. Das Brennen heftiger.
Die Gefäße pochten. Pochten.
Pochten. Tritte von innen. Ich
blieb stehen. Bückte mich; hob
ein Hosenbein etwas an ……
Schwarz pulsierte das Fleisch;
eine stinkende Masse. Panik. Ich
schrie auf. Hob das andere Hosenbein
an …. Schwarz pulsierte das stinkende
Fleisch auch dort.
Ich schrie um Hilfe. Niemand beachtete
mich. Niemand schaute in meine Richtung.
Passanten passierten. Ich stand dort,
sekundenlang, minutenlang …..
In der kreischenden Einsamkeit. Zurück! riefen meine Gedanken. Zurück zu der Stelle, wo er ……
Schwer & langsam ging ich; setzte
einen Schmerz vor den andern. Stützte
mich an Fassaden ab. Zurück.
Zurück. Ich fühlte meine Unterschenkel
schmelzen; glaubte, kleiner zu
werden. Weiter weiter. Zurück.
Stinkende Schritte, pulsierende Panik.
Schon aus der Entfernung sah ich – dass
er fort war. Er war fort. Das Kissen
war noch da. Die Schachtel war noch
da. Die Pappe war noch da. Die Sonne
war noch da. Ich näherte mich.
So langsam. So schmelzend. So schrumpfend.
Ich verlor meine Schuhe. Achtete nicht darauf.
Weiter. Endlich kam ich an, ließ mich auf das
Kissen nieder. Streckte die Beine aus.
Der Schmerz wurde unerträglich. Ich
wußte, was passieren würde.
Noch einmal schrie ich um Hilfe.
Alle gingen vorüber. Alle gingen weiter.
Ich las, was auf der Pappe stand, die neben
mir am Boden lag. – – – -SCHULDIG IN NOT GERATEN –
Ich nahm es & hielt es mir vor die Brust.
Warum ich? – Alle waren vorüber gegangen.
Kaum jemand hatte sich um ihn gekümmert,
nur die wenigen, deren Münzen noch immer in
der Schachtel lagen. Warum ich? Warum ich?
Ich starrte auf meine Hosenbeine.
Da lag die Logik. Verwesend.
Ich wußte, ich würde viel Zeit haben,
darüber nachzudenken – – –
Und irgendwann trägt man seinen eigenen
Keller mit sich herum
Einen Keller voller Leichen
mumifizierte Gefühle
skelettierte Lieben
unkenntlich
oder längst zu fast Nichts
zerfallen
Schritte werden schwerer
klingen unterhöhlt
Man jongliert mit Knochen
würzt die Gegenwart mit Leichenstaub
& hofft auf die
Auferstehung
der
Vergangenheit
Hier könnte eine Blogroll sein.
Wenn ich nicht so egozentrisch wäre.
Statistik
92.967 hits
"Ich wohne in meinem eignen Haus,
Hab´ niemandem nie nichts nachgemacht
Und - lachte noch jeden Meister aus,
Der nicht sich selber ausgelacht."
(Friedrich Nietzsche)
„Meine kleinen Gedichte
Kommen wie kleine Blumen mir vor,
Lauter winzige Wichte,
Aber zusammen doch ein Flor,
Und hervor
Aus dem Chor
Blicken Vergißmeinichte.“
(Friedrich Rückert)
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