Da ist so viel
Benzin
in der Watte des
Zippos
Aber
der Feuerstein
ist am
Ende
Kein Funke springt über
wenn ich am Rad drehe
Keine Flamme entsteht
Aber das alles
ist ja
nichts Besonderes
wenn man
das Leben kennt
Da ist so viel
Benzin
in der Watte des
Zippos
Aber
der Feuerstein
ist am
Ende
Kein Funke springt über
wenn ich am Rad drehe
Keine Flamme entsteht
Aber das alles
ist ja
nichts Besonderes
wenn man
das Leben kennt
In der Schule versuchten sie
mir beizubringen
dass
Wiederholung
schlechter Stil sei
Im Leben sah ich
dass alles sich
wiederholte
Das Leben hat also
einen schlechten Stil
Das Leben hat also
einen schlechten Stil
Das Leben hat also
einen schlechten Stil
Das Leben hat also
einen schlechten Stil
Das Leben hat also
einen schlechten Stil.
Weil
die Zeit
vergeht
betrachten Wir
Alles
eingehend.
Und doch
totsicher
zu oberflächlich.
So lange
bis Wir
verschieden sind.
»Ist das wirklich schon so lange her?«
»Jetzt ist das Jahr auch schon wieder halb rum.«
»Damals.«
»Warum dauert das so lange.«
»Es war viel zu schnell vorbei.«
»Kommt mir vor, als wäre es gestern gewesen.«
Ob wir
die Zeit
wenigstens
im allerletzten Moment
unseres Lebens
begreifen?
Dann
wenn es
zu spät ist?
Der Staub der Gegenwart liegt auf
der Glasscheibe des Scanners.
Man legt ein altes Foto darauf
& die Maschine tut, was sie
tun muss, sobald man
einen bestimmten Knopf drückt.
Etwas Virtuelles entsteht.
Und alle Fehler mischen sich.
Die verblassten Farben des Originals ….
Die Einflüsse fehlerhafter Einstellungen ….
Der alte Staub auf dem Foto ….
Der neue Staub auf dem Glas ….
Weiße Punkte –
& am Ende
weiß man nicht mehr
Was
Woher
stammt –
& wie die
Wirklichkeit
einmal
ausgesehen hat.
Ich wünschte
ich hätte sie
die Sehnsucht nach allem
was ich habe
Aber es gibt sie
nicht
diese
Sehnsucht
Deshalb
sehne ich mich ja
nach ihr
wie nach so
Manchem
dass es
vielleicht
nur für mich
nicht gibt
Das Whiskeyglas war kaputt gegangen,
beim Abwasch, als ich nüchtern war.
Es war
nicht schade um das Glas.
Es war
schade um die verpasste Gelegenheit.
Ich hätte es
im Rausch hinter mich werfen sollen,
als es noch
intakt gewesen war.
Sie hatte sich verlaufen.
Blickte verloren
mit traurigen Augen
um sich.
Ich konnte nicht
an ihr
vorbeigehen.
Doch
ansprechen
konnte ich sie auch
nicht.
Sie
tat es.
»Entschuldigung«, sagte sie,
ich weiß nicht mehr,
wo’s langgeht.«
»Ich auch nicht«, sagte ich,
»wo wollen Sie denn hin?«
»Ich habe das Ziel
vergessen.«
»Das macht nichts. Ich kann
Sie trotzdem
dorthin
bringen.«
Ihr trauriger Blick
zweifelte.
»Wohin?« fragte sie.
Ich sagte:
»Zum Lachen.«
All die Tränen & der Schweiß
die im Laufe der Zeit
auf das Metall
gefallen
sind
Sie haben sich
hineingefressen
tiefer & tiefer
Und das Metall
fing an
zu rosten
Und der Nagel
fing an
hässlich & brüchig
zu werden
& fast hätte er
seinen Kopf verloren
Es ist die Frage
ob ES noch
halten
wird
Wenn man
sein Herz
an diesen halbzerstörten Nagel
hängt –
Nachdem man ihn
vorsichtig
so vorsichtig
in seinen Traum
geschlagen hat
Man atmet
bevor man das Wort kennt
Man weint
bevor man das Wort kennt
Man trinkt
bevor man das Wort kennt
Man isst
bevor man das Wort kennt
Man pisst
bevor man das Wort kennt
Man träumt
bevor man das Wort kennt
Man fühlt
bevor man das Wort kennt
Man vertraut
bevor man das Wort kennt
Man liebt
bevor man das Wort kennt
Dann
erlernt man die Wörter
& so Manches
erscheint
weniger
unmittelbar
durch sie
Wörter kommen hinzu
zu dem WortSchatz
Wörter die man kennt
bevor man tut
wofür sie stehen
Und Vieles
wofür es Worte gibt
wird man niemals tun
Vieles
wofür es Worte gibt
kann
niemand
jemals
tun
Dann
vergisst man Wörter
& das
wofür sie stehen
Oftmals
ohne es zu bemerken
Und man
vermisst sie nicht
Andere möchte man
verdrängen
aber sie sind zu aufdringlich
Immer wieder aufs
Neue
Und dann
kommt der letzte
Atemzug – – –
Welches Wort
wird man denken?
Wenn überhaupt ….
Es ist
gleichgültig.
Man tut
das Letzte
was einem zu tun bleibt
Das was man am längsten
vor sich her geschoben hat
obwohl man das Wort dafür
schon so lange
kannte
gekannt hat
kennt
Die Unmittelbarkeit
kehrt zurück
Für einen Moment
Ohne Worte
Doch die Wörter
überleben
Ich sehe noch
all diese Zähne
ihres Grinsens
Sie saß am Steuer
des Busses
Ich war
gerannt
gerannt
gerannt
atemlos
&
schwitzend
Zur Haltestelle
der
Gelegenheiten
Die Fahrerin
hatte auf den Knopf gedrückt
der die Türen schloss
Gerade
als ich sie
die Türen
erreichte
Es regnete
Der Bus war
menschenleer
Durch die Glasscheiben
des geschlossenen Zugangs
grinste sie
mit den Zähnen der Zeit
& ließ
meinen Schweiß
gefrieren
Die neue Kerze wackelt
im Kerzenhalter.
Sie findet
keinen
Halt.
Sie könnte
herausfallen &
einen Brand verursachen.
Dass man aber auch
immer erst
die Reste
alter Kerzen
aus den Kerzenhaltern
kratzen
muss …..
Es ist nur
eine kleine Geste
für die Menschheit
wenn
der Tod
die
Sense
schwingt
Aber ein
gewaltiger Hieb
für
den Menschen
Ich bin beschäftigt
rund um die Uhr
seit meiner Geburt
damit
mir bewusst zu sein
was
da
ist
& nicht
zu vergessen
was ich
habe
Mir nicht zu wünschen
was ich nicht
kriegen
kann
& zu träumen
von
Allem
anderen
In den glücklichsten Momenten
sind
Phantasie & Realität
Zwillinge.
Und selbst
ihre Mutter
könnte sie
nicht
auseinanderhalten.
»Ich wusste es«, sagte sie
»immer schon.«
Ich grinste.
»Und Du?« sagte ich. »Du
wolltest es doch immer mal
mit einer Frau ausprobieren.«
»Nein. Hat sich nicht
ergeben.«
»Stell Dir vor, Du stirbst,
und da ist auch nur eine
winzige Phantasie, die
in diesem Moment
an Dir nagt,
weil sie keine Zeit hatte,
Realität zu werden.«
»Und?«
Pause.
»Vielleicht«, sagte ich,
»hast Du recht. So toll
ist die Realität nun auch wieder
nicht.«
Sie steckte sich eine Zigarette an.
»Ja«, sagte sie. »Aber vielleicht
hast Du recht. Um zu wissen,
dass man nichts versäumt hätte,
muss man es
vielleicht
mal
gehabt
haben.«
Ich hatte ihre Antworten
immer schon
geliebt.
Das Leben
: eine schlechte TV-Sendung
Die Realität
: eine Greenbox
Darin.
Es könnte aber auch
umgekehrt
sein.
Der umgekippte Tisch war
die Front meines Busses
Der große Leitz-Locher
mein Gaspedal
Der kleinere Locher
die Bremse
& der Tacker
die Kupplung
Die Antenne des Kofferradios
war der Schaltknüppel
& ein Teller
mein Lenkrad
Ich hatte einen
weiten
weiten
Weg
vor mir
& glaubte
zu wissen
wo es langgeht
Es ist
immer wieder
nur
1 einzelner Moment
der einem
das Leben
& die Erinnerung daran
wertvoll
erscheinen lässt
Wir saßen
auf einer kleinen Mauer
in einer Allee
in London
In der Abenddämmerung
Sie trug
schwarze Shorts
Ein Taxi
fuhr vorbei
Ein
schwarzes
altmodisches
Taxi
»Das ist schön«,
sagte sie.
»Ja«, sagte ich,
nachdem ich
auf das
alte
Taxi
&
auf
ihre
jungen
Kniee
geblickt hatte.
Sie halten sich
die Waage:
Die Menschen, die
sich zu wichtig nehmen
& diejenigen, die
sich für unwichtig halten.
Wenn ich
Unwicht
meine Sympathie
in die Waagschale werfe
werden
die ersteren
sich
wie
Fliegengewichte
fühlen.
Das herrenlose Tier
durstig & hungrig
& frei
trinkt genüsslich
aus der Pfütze
& frißt
aus dem Müll
Das Tier an der Leine
satt & ohne Durst
& unterworfen
bemerkt die Pfütze
nicht einmal.
Sieht nicht
den Müll
&
die Möglichkeiten
darin.
Da trinkt man
3 Stunden lang
Cocktails
als Vorbereitung
auf
das Essen ……
Und dann
schlingt man
das Essen
in
ein
paar
Minuten
herunter.
So oft wird
meine Lieblingsmusik
scheinbar
übertönt
von
NebengeRäuschen
Von
dem Lärm
des Alltags
So oft
bin ich
so weit weg von ihr
Sie erklingt
in einem
anderen
fernen
Raum
& nur
ihr Rhythmus
dringt noch durch
bis zu mir
wie ein
dumpfer
Herzschlag .. .. .. .. ..
Doch mehr
brauche ich nicht.
Denn
meine Lieblingsmusik
ist
in mir.
Und ich höre sie
hinweg
über
Alle
NebengeRäusche.
Es sind
immer wieder
die
selben
Lieder
zu denen ich
unwillkürlich
wie ein Automat
die
Zweitstimme
singe
Es sind
immer wieder
die Lieder
die
nur
für
1 Stimme
geschrieben wurden.
Die Zeit, die nicht
linear ist
wie die Linien in einem Gesicht,
versuche ich
wiederzufinden.
Das Kind
in einem fremden, faltigen Körper ….
Den Grundstein
in einem verfallenden Gebäude ….
Den Samen
in einem hohen Baum ….
Den ursprünglichen Gedanken
in einer Erfindung ….
Es ist
Alles
noch da.
Irgendwo.
Die Anstrengung
es zu finden
es zu sehen
mag groß sein
Unterschiedlich
groß
wahrscheinlich
Aber
sie wird
belohnt.
Schon immer war ich
auf meinen Erfolg aus;
vor allem auf
Geld.
Schon immer war ich
geschäftstüchtig.
Bereits in frühester Jugend. –
Damals wollte ich
eine Gitarre verkaufen.
Ein billiges Stück.
Es gab 2 Interessenten;
2 meiner Freunde
wollten diese Gitarre kaufen.
Der Eine war Sohn aus
einem reichen Haus.
Der Andere stammte
aus einer italienischen
Gastarbeiterfamilie.
Ich mochte beide.
Sehr.
Der Sohn aus reichem Hause
bot
nicht ganz
das Doppelte
von dem, was
der Andere geben konnte.
Es war also klar, wem ich sie
verkaufen
musste.
Er spielte mir dann oft
auf dieser Gitarre vor.
Brachte mir Akkorde bei, die
ich noch nicht kannte.
Während ich
bei ihm zu Hause war.
Oft war es laut dort, denn
die Familie war
riesig. Und alle
redeten durcheinander. Und
seine Mutter, die kaum
Deutsch konnte, machte
herrliche
Lasagne.
Jeden Tag
hat man 1 oder 2 Scheiben Toast
aus der Packung genommen
& mit Genuss gegessen
Am letzten Tag
nimmt man die vorletzte heraus
& sieht
dass die letzte Scheibe
auf einer Seite
verschimmelt ist
Man wirft die beiden weg
(Vermutlich)
Aber die letzte Scheibe
könnte
schon lange schimmlig gewesen sein
Schon als die Packung
noch halbvoll war –
& prompt
hat man wieder
etwas
zu denken
Die Nacht war
wie ein fremdes Klo
ohne Papier
wenn bereits
der Dünnschiss
in den eigenen Eingeweiden
brodelt
Zu viele Worte
hatte ich gehört
Zu viele Worte
hatte ich gelesen
Worte
die über den Boden krochen
Worte
die winselten
Worte
die witzig
die beliebt
sein wollten
Worte
die
völlig
leer
waren
Die Worte
der
Anderen
Mir war schlecht
Ich ging zum Kühlschrank
Der Kühlschrank war leer
bis auf 1 Zwiebel
& 1 Flasche Bier
Ich nahm die Flasche
öffnete sie
& ging mit ihr
ins Bett
Und
nach ein paar Schlucken
dachte ich:
Nein,
nicht die Worte
der Anderen
regen dich so auf
Es sind
deine eigenen Worte
die dich aufregen
Denn auch sie
kriechen nur über den Boden
winseln
wollen witzig & beliebt sein
& sind dabei
doch auch nur
leer
Dünnschiss
nichts als
Dünnschiss
Gut
wenn
kein
Papier
da ist
Nur wer aus
Nichts
»Etwas«
machen kann
kann überhaupt
etwas machen
denn
überall
ist
Nichts
&
Alles
ist
Nichts.
Und selbst das
»Etwas«
das aus dem
Nichts
gemacht werden kann
ist
letztlich
Nichts.
Es geht nur
um das
Machen
nur
um das
Tun.
Denn
mehr
bleibt
einem
nicht.
Nun bin ich schon
so
alt
&
habe doch noch
niemals
jemanden
kennen
gelernt
der
Erdbeeren
hasste
Ich
hasste
sie schon als
kleines Kind
Ihren
verwässerten Geschmack
Ihre Kerne
die in meinen
Milchzähnen
knirschten
wie Sand
Später
viel viel später
als Erwachsener
dachte ich:
Vielleicht
würden sie dir heute schmecken
Denn nicht immer ist der
Geschmack der Kindheit
von
lebenslanger
Dauer
Also
probierte ich die Erdbeeren
die mir jemand
der es
gut
mit mir meinte
kredenzt hatte
Nach 1 Bissen
wusste ich:
Nichts
hatte sich
geändert
Ich hasste sie noch immer.
Wasser & Sand.
Der Geschmack
des
Mittelmaßes.
Der Geschmack
den
fast
alle
lieben.
Erdbeeren
auf Geburtstagstorten
Erdbeeren
im Pudding
Erdbeer
Eis
Nun bin ich schon
so
alt
&
habe
die Suche
fast schon
aufgegeben
Die Suche
nach den
Erdbeerhassern
Dieser Moment
schien mir
unbedeutend wie
so
viele
in meinem Leben
Er war es
wohl auch
Wahr
scheinlich
ÜBERGROSS
doch
LEER
So dass
die Zeit
in ihm
verschwinden konnte
Ich aber wollte ihn
bedeutend
&
erfüllt
so dass
Nichts
in ihm
verschwinden konnte
JEDEN MOMENT
will ich
BEDEUTEND
Das wurde mir
irgendwann
klar
Denn je mehr
Momente
einem
ETWAS
bedeuten,
desto
LÄNGER
&
ERFÜLLTER
erscheint einem
das LEBEN
am
ENDE
Zumindest
hoffe ich
DAS
Deshalb
betrachte ich das
UNBEDEUTENDE
als wäre es
BEDEUTEND.
Es ist immer wieder
das gleiche
Man zeichnet etwas
Es erscheint einem
perfekt
Man möchte es
noch
perfekter
machen
& fügt
einen
letzten
Strich
hinzu
Und mit diesem
letzten Strich
hat man
die Zeichnung
ins Mittelmaß
gerückt
Denn der eigentliche
letzte Strich
war
der Strich davor
Es gibt
keine Steigerung
der Perfektion
In keinem Bereich
Perfektion
oder ihr Anschein
kann nur stattfinden
wenn man weiß
wann
Schluß
ist.
Meine Philosophie
ist
sofern ich sie nicht
vergesse
sehr
einfach –
Ich
karamellisiere
Zwiebeln
mit
Zucker.
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