Tagesarchiv: 24. August 2012

Ganz dicht neben mir oder noch dichter

Ich höre
Deine Träume

Ich sehe
Dein Vergessen

Ich fühle
Deine Erinnerungen

Ich schmecke
Deine Phantasie

Ich taste
nach der Musik
die wie das Kopfkissen riecht
auf dem
Deine Gedanken
gelegen haben

ganz dicht
neben mir

oder noch
Dichter


Die Vertrautheit & die Selbstverständlichkeit

Die Vertrautheit &
Selbstverständlichkeit
mit der
ein
eigentl
ich
fremder
Mensch
nackt
durch mein Haus geht
erinnert mich
an das
Verhältnis
zum
Leben
das
ich
gerne
hätte.


Der Film auf der Brille

Zu spät
hatte ich die Brille abgesetzt.
Die Nähe kam so
schnell.
Die Küsse kamen so
schnell.
Ein Film entstand
durch Berührung
auf den Gläsern meiner Brille;
an der Außenseite.
Eine Art von
Weichzeichner.
Durch den ich
klarer
sehen konnte.
Es begann
ein neuer Film.
Und erst dann
setzte ich die Brille ab.