…zensiert………………………….
………………….zensiert…..
zensiert……….., zensiert……….;
………….zensiert……..:
zensiert !
……zensiert – ……zensiert?
……….zensiert.
Ich musste das einfach mal loswerden.
…zensiert………………………….
………………….zensiert…..
zensiert……….., zensiert……….;
………….zensiert……..:
zensiert !
……zensiert – ……zensiert?
……….zensiert.
Ich musste das einfach mal loswerden.
Alkohol auf die Einsamkeit geschüttet
Musik in die Stille gegossen
3 Mal gewichst, um die Sehnsucht zu killen – vergebens
die Flecken aus dem kalten Waschbecken gewischt
Zigarrennebel in die Leere geblasen
Erinnerungen
Schlaf – so lange es geht – mit Dröhnen im Schädel, Schweiß in der Matratze
Träume voller Leben, voller Zärtlichkeit
So läuft mir das Leben von der Spule…..
Bandsalat auf dem Boden
nicht mehr zu entwirren
das Gespeicherte verloren
Müll
Alles gerät mir zur Sucht
Fressen Saufen Ficken Lesen
Sucht ist alles
weil ich suche
immer suche
suche
ohne zu finden
Kaleidoskopierende Gedanken aus Schlaflosigkeit,
Ideendonner in der Finsternis. Ich
möchte schlafen, möchte träumen, möchte –
wachbleiben. Möchte den Schlaf hinter mich bringen,
möchte aufstehen & liegenbleiben, aufschreiben ohne
mich zu bewegen. Hirngewitter. Ich drehe mich, Filme drehe ich,
fantastische Neuronenblitze, Begeisterungen,
große Opern, Bilderflüge, fliegende Teppiche aus
Daunen, Stromschnellen & Kurzschlüsse,
sprühende Metaphern in Endlosschleifen;
die Kissenfüllung aus Flügeln gemacht, Pegasus,
blutig von den Sporen dieser verdammten, dieser
geliebten Schlaflosigkeit.
Doch irgendwann wirft mir der Schlaf dann doch noch
ein paar Brocken Bewußtlosigkeit in den Bettelhut –
„Da, nimm!“
Ich schlafe.
Schlafe.
Ideen
vergehen.
Ich wache auf –
müde & blöde & leer
wie immer.
Er fühlte sich tot
Die Einsamkeit, diese Hyäne, riß
die Vergangenheit in blutigen Fetzen aus
seinem Schädel.
Die Hyäne fraß, die Hyäne lachte
Er wollte sie sich schönsaufen, die
bucklige Bestie
schönsaufen, um
sie dann in den Arsch zu ficken
Ich fick dich, du Vieh
Er brauchte Niemanden
sagte er sich
Ich brauche Niemanden
Ich fick dich
Er fühlte sich tot, aber
er kriegte ihn immer noch hoch
viel zu oft, viel zu oft
Kein Alkohol half dagegen
Komm her,
Einsamkeit, ich
fick
dich
in den Arsch, und dann
spritz ich dir in
die lachende Fresse !
….der Tod hat sich meinetwegen schon einen Knoten ins Taschentuch gemacht –
ich hoffe, nur dorthin…………..
Die wenigsten Menschen, mit denen ich telefoniere,
beenden das Gespräch ohne die Formel „…und trink nicht soviel“.
Hallo? Geht’s noch? Das Leben weißer Mäuse hängt von mir ab!
Wie kann man nur so kaltschnäuzig sein.
Jemand fragt mich etwas, ich antworte:
„Siehe oben“ –
Jemand erzählt mir etwas, ich sage:
„Das hast du mir schon erzählt“ –
Ich erinnere mich, wie ich laufen lernte –
Ich erinnere mich an einen Albtraum im Babybett –
Ich erinnere mich
Ich werde von meinem Gedächtnis erschlagen…..
Sie & ich, wir haben eine gemeinsame Vergangenheit,
aber die Gemeinsamkeit vergeht –
„Weißt du noch?“
Nein, sie weiß nicht mehr.
Und manchmal glaubt sie mir nicht.
Dann erzähle ich ihr von unserem Leben,
zitiere einen Nebensatz aus einer Unterhaltung, die
wir vor 24 Jahren führten.
Manchmal weiß ich nicht, ob ich
mir selbst noch glauben kann.
Ich bade mein Gedächtnis in Schnaps.
Jemand fragt mich etwas.
Siehe oben.
Die Ideenpistole an meiner Schläfe, eiskalt die Mündung –
ich drücke ab…..
nichts passiert
irgendwo ist noch störende Welt, also
alle Fenster schließen, Rolleaus runterlassen
nur die Ruhe
& dann einsamkeimt ein Gedanke…..
aber auch er bleibt einsam,
dort wo er ist, herrscht Dunkelheit
& dunkel wird es bleiben.
Einzelhaft…. Dunkelhaft….
Ich kenne die Verbrechen, die dem Gesetz egal sind.
Ich sitze.
Eingebunkert.
Ratten, die Freunde….
Spinnen, die Freunde….
Durst, der nie zu stillen ist.
Blicke, die fehlen.
Der Kuss der Schlange.
Einzelhaft…. Dunkelhaft….
Zweifelhaft….
Die Frage, die ich nicht stelle,
das Wort, das ich nicht sage….
Was habe ich getan?
Zweifel….
Was habe ich nicht getan?
Der Griff ins Leere
… nach Halt
Der Schrei
…hallt nach
Das Fallen
…aus der Einsamkeit
in die Einsamkeit…
All, Tod
…alle die da fallen
Der Zufall, die Geburt
…der Fall in den Tod
aus der Einsamkeit
…der Schrei
verstummt