Die Insekten

Durch die Finsternis des Raums,
durch die Weite meines Schädels
rast die Schlaflosigkeit
mit dem Fernlicht der Gedanken.
Wie Insekten
in der sommerlichen Abenddämmerung
flattern die Ideen darin,
bevor sie
gegen die Schutzscheibe klatschen – –
Doch
sie sterben
nicht.
Nicht alle.
Irgendwann ….
Irgendwann
nach all der
Raserei
kommt er dann doch:
Der Regen des Schlafes …..
Und auch sie kommen:
Die Scheibenwischer der Träume …..
Nach dem Erwachen
haben nur die hartnäckigsten
Ideen
ihre Spuren hinterlassen
auf der Scheibe.
Ich versuche,
sie wiederzuerkennen;
versuche,
in ihnen zu lesen,
versuche,
sie abzukratzen,
bevor ich abkratze;
ganz schwach
bewegen sie sich noch;
summen sie noch ….
Ich werde sie
auf Papier legen, sie
aufpäppeln
& versuchen,
sie
am Leben
zu erhalten.
Doch
es wird
nicht
leicht
werden.


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