In diesem großen leeren Haus

In diesem großen leeren Haus, in
dem ich wohne, tanze ich manchmal
nachts durch die Gänge, besoffen
von Geistern; ich schnüffele deinen
Nagellackentferner, die Straßenlaternen
leuchten durch Fenster in meine Finsternis,
spiegeln sich in Flaschen; die
Musik swingt in Erinnerungen; in
eisernen Papierkörben brannten deine Briefe,
ihre Flammen wärmten mich, nun
zittere ich; mit ihrer
Asche färbe ich mir die Haare –
vergebens


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